819 – schriftliche Erwähnung von Berg

Erste Erwähnung von Berg im Jahre 819

Urkundlich wird Berg zum ersten Mal im Jahre 1176 genannt, (Handbuch Bistum Speyer-Dekanat Kandel) aber seine Existenz liegt viel weiter zurück. Als Dorf wird es nämlich im Buchband „Die Kunstdenkmäler von Bayern-Pfalz V, Bezirksamt Germersheim, erschienen 1837 im Verlag R. Oldenbourg München, bereits 819 als Berge erwähnt. Diese Zeitangabe wird übrigens erhärtet im Heimatbuch der badischen Gemeinde AU am Rhein, wo es auf Seite 46 heißt: „Im Jahre 819 am 3. August, wurde zu Augia (AU) eine Urkunde ausgestellt, die festhält, daß Meginher und Wigbald dem Kloster Weißenburg zum Seelenheil des Walbert allen Besitz vermachen, den dieser in den Gemeinden Forstfeld/Elsaß, Frankenheim (eine Wüstung bei Seltz) und Berg in Rheinland-Pfalz zu eigen hatte.“

An anderer Stelle wird Berg sogar bereits 754 erwähnt, nämlich im Werk des Strasburger Geschichtsprofessors Johann Daniel Schoeplin „Alsatia illustrata, celtica, romana, fancicia“. Darin heißt es: „Das Dorf Bergen, in dem Adala einen Schenkungsbrief für das Kloster Hornbach im Jahre 754 gegeben hat, scheint das Dorf Bergen an der Lauter zu sein, wo sie in den Rhein mündet.“